Berichte 2012 - Judoabteilung

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Berichte 2012

Berichte

Vereinsmeisterschaft 2012
Premiere mit 4 Vereinsmeistern


Am letzten Trainingstag (19.12.2012) war es endlich so weit. Die angekündigte Vereinsmeisterschaft kam. Nach den Jahren des Aufbaus und des Trainings war es an der Zeit für diese Veranstaltung, die in Zukunft jährlich ausgekämpft werden soll.

Es war also Premiere und dementsprechend in der Organisation noch etwas holprig, aber alle halfen mit, und so konnten wir die Meisterschaft sowohl in der 1. Gruppe als auch gleich daran in der Fortgeschrittenengruppe auskämpfen.

Klar, die Matten mußten anders als gewohnt aufgebaut werden, dann gab es so eine komische Tafel und Jörg in der Mitte als Kampfrichter sagte so komische Kommandos.
Jaja, für einige war das alles ziemlich neu, weshalb am Beginn erst mal die Erklärung stand, was wir eigentlich hier machen und wie das geht.

Wir kämpften auf einer regulären Jugend-Wettkampffläche mit Sicherheitsfläche allerdings nicht nach Kinderregeln, sondern klassischen Judo-Wettkampfregeln.

Wie teilt man die Gruppen ein ?  nach einiger Überlegung im Vorfeld erschien es als beste Idee sowohl in Gruppe 1 als auch in Gruppe 2  jeweils 2 Gewichtsklassen einzuteilen. Klar, daß es so nicht immer superfair für alle ist, aber es ist pragmatisch und für die meisten völlig ok.

So kämpften also bei den Kindern jeder ca. 5 Mal und bei Gleichstand wurde das Halbfinale/Finale extra ausgekämpft. Für einige der Kleinen war es zugegebenermaßen manchmal langweilig, den anderen beim Kämpfen zuzusehen, aber es kam ja jeder oft genug auf die Matte.

Im Gegensatz zur Kindergruppe wurde bei den Größeren die Veranstaltung schon deutlich ernster genommen und es zeigte sich, daß die eine oder andere Vorbereitung gelaufen ist.
Auch hier wurden die Judoka auch in 2 Gruppen (Alter/Gewicht) geteilt. Und es wurden harte Kämpfe, von denen leichten Blessuren,  Aufregung wegen einiger Kampfrichterentscheidungen und sogar große Emotionen zeugten.

Aber all das gehört zu unserem Kampfsport dazu, und am Ende standen auch hier die Sieger fest.



Judo-Vereinsmeister des Jahres 2012 wurden:

Junioren:                Tim Bannach und Xaver Lindner

Senioren:                Michael Schönemann und Marvin Schiffelholz

Herzlichen Glückwunsch !

(JB)
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Landwehrhagen 03.-06.08.2012


Freitag

Morgens starten wir zu sechst (Jörg, Franz, Maher, Leo, Timmi und Michael) in einem Dank Gebäck sehr vollem, aber flotten Mietwagen Richtung Kassel. Nach einer langen und schnellen Anreise ereilt uns kurz vor dem Reiseziel in den Kasseler-Höhen doch noch ein mittelprächtiger Stau. In Landwehrhagen angekommen werden wir vom gastgebenden Trainer Heinz zunächst mit Gebäck begrüßt und anschließend auf die Judo-Familien aufgeteilt und dort ebenfalls gut aufgenommen.

Kurz vor drei geht es dann auf Richtung Trainingshalle. Ca. 2 Stunden Judo-Techniktraining liegen vor uns. Zusammen mit Jörg (2. Dan), Klaus (1.Kyu), Jurek (3.Kyu) und Pascal (5.Kyu) gehts auf die Matte in der Sporthalle von Benterode. Nach einer Auffrischung des Prüfungsprogramms für die Prüfungswilligen dieses Wochenendes, endet nach dem ersten gemeinsamen Training dann auch das Programm für diesen Tag. Am Abend bleibt Zeit die Gastfamilien näher kennen zu lernen, zum Einleben und Ausspannen.

Samstag

Der zweite Tag startet zu einer recht angenehmen Uhrzeit und lässt viel Zeit fürs Frühstück oder andere Aktivitäten. Zwischen 10:00 und 12:00 Uhr beginnt die erste Trainingseinheit des Tages. In der Besetzung des Vortags geht es wieder auf die Matte. Schwerpunkt bleibt das Technikanwendungstraining. Nach der ersten Einheit heißt es wieder zurück zum Essen zu eilen um die zwei Stunden bis zur nächsten Einheit möglichst gut auszunutzen. Denn von 14:00 bis 16:00 Uhr geht es bereits zurück auf die Matte - diesmal auch mit der Anleitung durch Heinz.

Jörg, Franz und Michael springen nach dem Training noch spontan als Not-Umzugshelfer ein. So geht es zunächst nach Kassel zum Kistenschleppen für Christine. Nach dem alle Kisten ausgeladen und verstaut sind machen wir uns auf die Odyssee zu dem verschollenen Grillplatz. Dank leerer Handyakkus, unbekannter Rufnummern und fehlender Mobiltelefone irren wir eine Weile durch den Wald Nordöstlich von Landwehrhagen bis wir Dank der Aufmerksamkeit von Franz am Ende eines Waldwegs bekannte Gesichter wiedersehen. Der Grill ist bereits angeheizt, die Getränke noch kalt und für reichlich Beilagen hat Bäckermeister Heinz auch gesorgt. Es wird reichlich gegessen, der Durst gestillt, Holz gemacht und das Feuer wird solange in Gang gehalten bis wir uns wieder auf den Rückweg machen.
Sonntag

Tag der Prüfung für Pascal und Franz zum 4 Kyu, für Michael zum 6. Kyu und für Maher zum 7 Kyu. Nach einer kurzen Aufwärmsession geht es direkt zur Prüfung, die Heinz und Jörg anleiten. Jeder Prüfling zeigt großen Einsatz, die geforderten Techniken und hat am Ende des Vormittags dementsprechend einen neuen Kyu-Grad erreicht. Die Dusche und das Mittagessen hatten sich somit auch alle redlich verdient.

Um 14:00 Uhr geht es zum Herkules im Bergpark Wilhelmshöhe, im Westen von Kassel. Ziel des Ausflugs ist der traditionelle „Herkules-Lauf'“ von Jörgs Judoka. Von der Anhöhe hinunter zur untersten Ebene des Wasserlaufs (sog. Neptun-Becken) und wieder zurück. Ein Lauf von ca. 800m Länge, bei dem 105 Höhenmeter nach unten und wieder zurück nach oben über insgesamt 885 Stufen überwunden werden. Franz, Timmi und Leo nehmen eine Abkürzung, während Michael und Maher die gesamte Strecke hinter sich bringen. Ohne Unterbrechung des Laufs kommt Michael somit dennoch auf der anderen Seite der oberen Kaskaden hinter denjenigen an, die abgekürzt hatten - die Geschichte von Hase und Igel lässt grüßen.

Zwischen 16:00 und 18:00 Uhr können sich dann nochmal alle im Hallenbad aufwärmen, entspannen oder austoben. Kein Teil des Schwimmbad bleiben ungenutzt. Die Schwimmbecken, Rutschen und der 5m-Sprungturm werden getestet und zum Abschluss noch ein paar Würfe im hüfthohen Wasser probiert.

Nach 20:00 Uhr besuchen Franz und Michael noch mit Christine als Dank für die Umzugshilfe am Sa. den Kasseler Zissel. Nähe der Orangerie, direkt am Flussufer der Fulda findet sich ein Sitzplatz mit Live-Musik und einer umfangreichen Versorgung mit Getränken und Essen. So klingt der Sonntag gemütlich aus.

Montag

Am letzten Tag geht es um den Wanderpokal, der in den letzten beiden Begegnungen in Kassel blieb. Folgende Begegnungen wurden in zwei Durchgängen und mit den angegebenen Ergebnissen ausgekämpft.

Klaus (1. Kyu) vs. Franz (4. Kyu): (2:0) 3:0

Jurek (3. Kyu) vs. Michael (6. Kyu): (0:2) 0:3

Pascal (4. Kyu) vs. Maher (7. Kyu): (1:1) 2:1
Somit siegen die Landwehrhagener Judoka mit ihrer Geheimwaffe Klaus, einem ehemaligen deutschen Meister im Schwergewicht, knapp mit 5:4. Somit bleibt der Pokal nun endgültig in Landwehrhagen. Dafür stiften die Landwehrhagener nächstes Jahr einen neuen Pokal und haben bereits ihren Gegenbesuch zugesichert.

Nach dem Mittagessen in den Gastfamilien lädt uns Klaus noch zur Verabschiedung in seinen Garten ein, von wo aus wir direkt die Heimreise antreten. Auf der Rückfahrt mit einem geräumigen Mietwagen kommen wir gut Richtung Heimat voran. Im Süden Deutschlands holt uns dann aber doch noch regnerisches Wetter ein. Nachdem alle Judoka zu Hause abgesetzt sind mache auch ich mich auf den Heimweg. Mal sehen welches Wetter die Judoka aus Landwehrhagen im nächsten Jahr in Augsburg erwartet.

Michael

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Gürtelprüfung „deluxe“


Am 5.9.zeigten unsere fortgeschrittenen Judoka, was sie gelernt haben. Vor den Augen ihrer Prüfer Jörg Bannach und Fackler stellten sich Lukas, Lisanne, Leni Franz, Max und ein Gast aus Wemding der Prüfung zum nächsten Kyu. Natürlich waren viele Judoka als Zuschauer und Ukes dabei. Es wurden Kesa-Gatame und O-Goshi ebenso abgeprüft wir Yoko-Gake und Shime-Waza.

Höhepunkte waren natürlich die Katademonstrationen (Ashi-Waza) der Nage-no-Kata.

Nicht zuletzt unsere Mädchen haben eine tolle Leistung gezeigt. Weiter so !

Am Ende durften die Prüfer allen zur bestandenen Prüfung gratulieren und ihnen die Urkunden aushändigen.


Herzlichen Glückwunsch !

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Judo + Pilates beim Oberhauser Dorffest

Am Samstag, den 16.6.12, fand wieder das alljährliche Oberhauser Dorffest statt. Wie gewohnt gab es viele Stände rund um den 3-Auen-Platz und eine großen Bühne. Natürlich ließ es sich unsere Judoabteilung nicht nehmen, wieder dabei zu sein und den TSV auf der Bühne durch eine tolle Judoshow zu repräsentieren.
Bei knalligem Sonnenschein und gut und gern 30 Grad war Judo im Freien schon was Besonderes. Die aufgeheizten Matten waren "wohlig warm" an den nackten Füßen, aber das schreckt einen echten Judoka nicht. Mit einem Aufgebot an Schülern von 6 bis 50 Jahren, waren wir quer durch alle Altersklassen und Gürtelfarben vertreten und zeigten Judo vom Anfängerniveau bis zur angehenden Meisterschaft.
Die Zuschauer waren beeindruckt von der Präsentation der Fallschule (auch über große Hindernisse) und schnell war die Bühne umringt von vielen jugendlichen Neugierigen. Die Erwachsenen blieben lieber auf ihren Sitzen im Schatten und verfolgten das Geschehen von dort. Als es dann zum Werfen kam, lernen die Zuschauer anschaulich, wie wichtig das richtige Fallen ist und waren sehr begeistert, als sie sahen, daß im Fernsehen der Cowboy bei seiner Kneipenschlägerei mit ordentlichen Judotechniken geworfen wird und wir das eben auch perfekt vorführen und erklären.
Daß man einen Judoka am Boden nicht festhalten kann, er aber jeden hält, konnte mit mehreren freiwilligen Zuschauern deutlich demonstriert werden. Mitmachen ist einfach anschaulicher als nur zuzusehen. Und viele von den Zuschauern hatten vorher gedacht, das kann ich auch.
Turnerische Einlagen von unserem Dieter und 2 Gruppen der Nage-no-Kata rundeten die Vorführung eindrucksvoll ab. Klar, daß es zum Abschluß noch ordentlich Eis für unsere Judoka gab.
Als wir dann noch ankündigten, später die Matte zum Mitmachen aufzubauen, war klar, daß viele Kinder und Jugendliche die Gelegenheit nutzen würden, um mal Mattenluft zu schnuppern und auch den einen oder anderen Kampf gegen einen Judoka auszuprobieren. Die 40-qm-Matte war mit interessierten Kindern und Jugendlichen gerammelt voll.
Nach den Judoka kam unsere Pilatesgruppe auf die Bühne. Celia Bannach, die Trainerin, erklärte den Zuschauern was sie von den Frauen gezeigt bekamen. Die Übungen sehen oft so leicht aus (das ist die Kunst), sind aber für Ungeübte sehr schwer nachzumachen und hochanstrengend.
Unsere Pilates-Frauen zeigten jedoch synchron und mit und ohne Kleingeräte eine tolle Show. Viele der Zuschauer hatten Pilates noch nie gesehen und konnten sich nun ein Bild davon machen.
Von mehreren Seiten wurden unsere Präsentationen und unser Engagement hoch gelobt. Hat doch die Judoabteilung dadurch den Verein und unseren Sport anständig vertreten (und nebenbei noch haufenweise Flyer verteilt).
Allen Beteiligten ein herzliches Dankeschön.
Es hat Spaß gemacht.
(JB)
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Wemdinger Fuchsiade

Aus Wemding erreichte uns die Einladung zur diesjährigen Fuchsiade am 20.5.2012.
Was ist denn das ?
Das ist ein Einsteigerturnier, an dem dieses Jahr Kinder der Jahrgänge 2001 - 2004 teilnehmen konnten. Gekämpft wurde nach den U11-Regeln (6 Punkte, Ippon = 3 Punkte, …) unter den freundlichen Augen der Kampfrichter, die für die Durchführung des Turniers eingeladen waren.
Wir reisten mit 6 Kämpfern an, die von Tony und Jörg betreut und vom Timmi (Maskottchen ?)      und 2 mitgefahrenen Eltern (Fanclub ?) angefeuert wurden.
Nach dem Wiegen und der anschließenden Stärkung blieb noch genug Zeit zum Aufwärmen und Spielen. Zunächst konnten die älteren Kinder bestaunt werden und dann ging's für unsere Kämpfer auf beiden Kampfflächen los, sodaß Jörg und Tony manchmal gleichzeitig an beiden Matten coachen mußten.
Natürlich konnte man bei einem ersten Turnier nicht mehr erwarten, als daß es Spaß macht und verletzungsfrei von statten geht, aber wir sahen schon Kämpfe, die Ehrgeiz und Kampfeswillen zeigten. Und wer fertig war, konnte sich ausruhen oder auf Weichbodenmatten spielen. Alle haben sich hervorragend geschlagen, aber besonders möchte ich unsere Tamara und unseren Dieter hervorheben, die sich auch noch gut platzieren konnten. Auf jeden Fall war es für alle eine tolle Erfahrung.
Zur Siegerehrung bekamen auch alle Kinder eine Urkunde und die obligatorische Fuchsie.
Klar, daß wir diesen Judotag im nächsten Eiscafé in Wemding ausklingen ließen, ehe es Heim ging, denn uns war sehr, sehr warm.

(JB)

Abteilungskegeln im Mai

Am Sonntag, den 12.5.12 war es mal wieder so weit. Wir trafen uns auf unseren Bundeskegelbahnen zum gemeinsamen Spiel- und Spaßabend und kegelten was das Zeug hielt.
Wie gewohnt sorgten wir selber für beste Verpflegung (Mousse, Crèpes, Schnittchen, …) und bauten erst mal das Buffet auf.
Ziemlich schnell waren wir eine große Gruppe und fingen an, die ersten Spiele auszutragen. Da wir inzwischen einige Erfahrung im Kegeln haben, konnten wir auf unseren reichen Erfahrungsschatz an Spielideen zurückgreifen. Und wir lieferten uns spannende Kämpfe, die mit viel Begeisterung und Ehrgeiz aber immer fair und fröhlich ausgetragen wurden. So kam es zwar zu familieninternen Rivalitäten und der eine oder andere wurde "rausgekegelt", sogar spontane Rache war zu sehen, aber der Spaß am gemeinsamen Abend war klar im Vordergrund.
Bis auf einen blauen Finger gab es auch keine weiteren Verletzungen. Sieger in einzelnen Spielen (Pizza, Raute, …) waren z.B. Xaver und Michael (ganz knappe Sache). Allerdings fiel auf, daß die hohen Würfe an diesem Abend seltener waren als letztes Mal. Ob da der Ehrgeiz schuld war ?
Zur allgemeinen Begeisterung hat  es Xaver im Laufe des Abends geschafft, seine zunächst schwachen Kegelergebnisse durch Wechsel der Wurfhand und  unter cleverer Berücksichtigung des besonders bei ihm auftretenden "Scherwindes" schlagartig zu verbessern. Kreative Wurfversuche hatten vorher den durchschlagenden Erfolg vermissen lassen.
Wie gewohnt war Tony "eine Bank", unsere Frauen die eleganten Werfer (Anita steigerte sich zum Ende hin auch noch mal deutlich), Franz machte den Eindruck, seine Motivation alleine haut die Kegel um, und unser Dieter stieß nach dem Bewegen von viiiiiiiiiel Sand schließlich auch noch dazu, stärkte sich und lieferte dann trotz schmerzender Muskeln eine gewohnt beachtliche Leistung ab.
Und am Ende war klar:   Das machen wir wieder !
(JB)

14. Internationales Kinderfest

Offenbar sind unsere Judovorführungen besonders interessant und gern gesehen, denn wir wurden angesprochen, beim Internationalen Kinderfest am 29.4. 2012 in der Augsburger Sporthalle eine Judovorführung zum Besten zu geben. Gerne sagten wir zu.
Der Rahmen war entsprechend groß und trotz sonnigstem Frühlingswetter war die Halle gut besucht und die unterschiedlichsten Gruppen zeigten ihre Auftritte nach einem festen Plan. So konnte man Tanz-,  Gesangs-,  Fußballvorführungen und mehr zu sehen bekommen. Das Fest wurde vom Oberbürgermeister Kurt Gribl eröffnet, und die Presse war auch anwesend.
Wir entschieden uns, diesmal mit kleiner aber feiner Mannschaft aufzutreten und nahmen mit Max einen Auftrittsneuling mit, der hier seine Premiere absolvieren durfte. Bis die Zeit zum Auftritt kam, genossen wir die anderen Vorführungen und bereiteten uns vor.
Schließlich waren wir dran und bauten gleich die Matten auf, die uns freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden. Grüßen,  Erklären, Fallen, Werfen und Kata waren die Schwerpunkte unseres Auftritts, der auch gefilmt wurde und den wir schon mit einiger Routine absolvierten. Auch Max machte seine Sache gut und bestand somit die "Feuertaufe".
Damit gehört er zum Judo-Showteam und wir freuen uns schon auf die kommenden Auftritte mit ihm.
Am Ende wurde uns von den Organisatoren als Dankeschön und zur Erinnerung ein graviertes Andenken geschenkt, das nun die Eingangshalle des TSV schmückt.
Danke sehr! Und es hat Spaß gemacht !

(JB)

Schnuppertraining in Gersthofen am 26.3.2012

Am Sonntag, den 26.03.12, waren wir wieder einmal in der Goethe-Grundschule in Gersthofen und veranstalteten ein Judo-Schnuppertraining mit Kindern aus dem Kolping-Hort und dem benachbarten Kolping-Kindergarten. Zu Beginn teilte Jörg, unser Trainer, den Kleinen mit, was Judo überhaupt bedeutet, und was der Sinn von Judo ist. Nach einigen Aufwärmübungen legten wir los und brachten den Kindern erste Judotechniken bei, die sie auch fürs erste Mal sehr gut machten. Nach etlichem Rollen und Bewegungsspielen ging es dann auch ans Kämpfen. Im Randori, wo geübte Techniken wiederholt und angewandt werden können konnten die Kinder zeigen, was sie gelernt haben. Dann durften dann auch Jakob und Lukas, die beiden Assistenztrainer, zeigen, was sie in acht Jahren Judo gelernt haben.
Als Höhepunkt wurden am Ende des Trainings alle Kinder zu Ehrenjudokindern ernannt und erhielten auch eine Urkunde, denn sie haben wirklich toll und mit viel Spaß mitgemacht.
So gingen dann drei schöne Stunden zu Ende. Und nachdem die Matten wieder in der Halle waren, gingen alle zufrieden nach Hause, um den restlichen Sonntag zu genießen.
Wir bedanken uns noch herzlich bei den Damen des Kolpinghorts und des Kindergartens, die dafür sorgten, daß dieses Schnuppertraining für die Kinder gehalten werden konnte.
(JK)

Erfolgreiche Gürtelprüfung
Nach intensiver Vorbereitung haben sich 4 Judoka am 7. März der Prüfung zum nächsten Gürtel gestellt.
Souverän wurden Fallschule, Stand- und Bodentechniken vorgeführt und das abschließende Randori rundete die Prüfung ab.


Vor den Augen der Zuschauer und des Prüfers, Jörg Bannach, legten unsere 4 Jungs eine tolle Prüfung hin. Ein wenig übermotiviert geriet die eine und andere Demonstration jedoch zu energisch.
Am Ende konnte allen Prüflingen zur bestandenen Prüfung gratuliert werden.
Herzlichen Glückwunsch !
(JB)


Judovorführung in der Kapellenschule


Knochenmarkspende ist wichtig. Daher rief die Kapellenschule am 24.3. zur Typisierungsaktion auf und wollte natürlich ein attraktives Rahmenprogramm für Spender anbieten. In diesem Rahmen wurde auch unsere Judoabteilung eingeladen, mit einer Judovorführung das geplante Rahmenprogramm zu ergänzen. Da die Schulrektorin, Frau Bayer, selber Judoka ist und regelmäßig Judokurse in der Schule anbietet, waren wir schnell auf einer Wellenlänge. Die vorhandenen Matten aufgebaut, kurze Absprache mit den "Tonmeistern" und dann konnte es losgehen.
Wie gewohnt, fanden sich schnell motivierte Judoka aus allen Altersklassen (von 5 bis 50) und fast allen Gürtelfarben, um bei dieser Vorführung dabei zu sein. Wir konnten die Aufmerksamkeit der Zuschauer durch unsere Darbietungen schnell fesseln und begeisterten mit ausgefallener Demonstration von Fallschule, kurzen SV-Einlagen, Würfen, Bodentechniken und Kata.
Es fand sich sogar ein ehemaliger Judoschüler von Frau Bayer, der spontan Lust hatte,  auf die Matte zu kommen und mit uns Judo zu machen.
Vielen Dank für die Einladung. Wir haben gerne mitgemacht und viel Spaß hat es uns und den Zuschauern auch gemacht.
(JB)




Kata-Lehrgang in Ingolstadt, So. 19.02.2012

Der erste Teil einer zweiteiligen Lehrgangsreihe zur 'Nage no Kata' fand im Dojo des DJK statt. Der Lehrgang wurde von Sven Keidel (5. Dan, u.a. Prüfungsreferent des BJV) angeleitet. Als Partner und zweiter Referent stand ihm sein Bruder Jens Keidel (5. Dan, u.a. Lehr- und Jugendbildungsreferent BJV) zur Seite.

In insgesamt vier arbeitsintensiven Stunden, wurden viele ausgewählte Sequenzen der "Kata der Wurftechniken" behandelt. Folgende Reihenfolge wurde dabei von den Referenten gewählt: Harai goshi, Uki otoshi, Tsurikomi goshi, Kata guruma, Sasae tsurikomi ashi, Yoko gake, Sumi gaeshi, Uki waza.
Grundsätzlich wurden die Würfe Schritt für Schritt erläutert und häufig in Teilsequenzen eingeübt. Sobald alle Vorübungen zur Zufriedenheit der Lehrgangsleiter durchgeführt wurden, konnte der Wurf von den Teilnehmern vollständig ausgeführt werden. Bei komplexeren Bewegungsaufgaben wie die Schrittfolge von Tori im 'Tsurikomi goshi' und die Beinarbeit im 'Sasae tsurikomi ashi' wurden diese Bewegungen zunächst ohne Partner eingeübt, um sie anschließend mit Uke in die Tat umzusetzen. Für die Annäherung an schwierigere Würfe wurden diese teilweise anfangs erleichtert. Um sich weiter an 'Kata guruma' heranzutasten wurde Uke zum Beispiel zunächst von einem knienden Tori geworfen. Bei den ersten Wurfversuchen für den 'Sasae tsurikomi ashi' näherte Uke sich zunächst auf Kien um den Wurf zu erleichtern.

Nach der weitgehenden Behandlung vieler Würfe wurde noch das Ritual in der Kata behandelt. In den Ausführungen wurde verdeutlicht, dass Form und Funktion auch beim formellen Teil der Kata Hand in Hand gehen.

Der Lehrgang war gut besucht und dennoch reichte der Platz dank der Rücksicht aller Beteiligten für die Teilnehmer aus, um die teilweise raumgreifenden Würfe auszuführen. Dank der beiden Referenten wurde Judo nicht nur auf hohem Niveau gezeigt, sondern ebenfalls ein Zugang zum Vertiefen von Judoprinzipien eröffnet.

Lehrgangsteilnehmer des TSV 1871 Augsburg,
(v.l.) Lukas, Michael, Jakob



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